
BIOGRAFIE
David Fernández Caravaca
David Fernández Caravaca (*Córdoba, 1995) zählt zu den aufstrebenden Dirigenten der jungen spanischen Generation. Er wurde 2026 mit dem 1. Preis beim Dirigierwettbewerb des MDR-Sinfonieorchesters ausgezeichnet und ist der erste Preisträger des Jeunesses Musicales Spanien Dirigierwettbewerbs (2023). Als Auszeichnung wurde er für zwei Spielzeiten zum Assistenzdirigenten des Castilla y León Sinfonieorchesters (OSCyL) ernannt und arbeitete dazu regelmäßig mit dem damals neu gegründeten Jugendorchester des OSCyL zusammen.
In der Saison 2026/27 zählen zu den Highlights das Eröffnungskonzert des Neorama Festivals am Pult des JM World Orchestra und des Coro de Ópera de Granada im Teatro del Generalife, sein Debüt mit dem Orquesta de Extremadura, die Rückkehr zum Orquesta Sinfónica de Tenerife und zu Concertgebouw Young sowie ein Konzert mit dem MDR-Sinfonieorchester im Goethe-Theater Bad Lauchstädt, neben weiteren Engagements.
Als Gast war er unter anderem beim Orquesta Sinfónica de Radio Televisión Española, den Hofer Symphonikern, dem Orquesta Sinfónica de Navarra, der Elbland Philharmonie Sachsen, dem Real Orquesta Sinfónica de Sevilla, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, dem Orquesta Sinfónica de Tenerife, dem LJO Rheinland-Pfalz, den Bergischen Symphonikern und dem Orquesta de Córdoba tätig.
Zu seinen Oper-Engagements zählt die musikalische Leitung der Wiederaufnahme der Oper „Peter Pan“ von Richard Ayres am Staatstheater Mainz sowie die Leitung von Johann Strauss’ „Eine Nacht in Venedig“ am Landestheater Niederbayern. Als Assistenzdirigent arbeitete er unter anderem mit dem Nationalen Jugendorchester Spaniens unter der Leitung von Vasily Petrenko sowie dem Concertgebouw Young Orchestra unter Elim Chan. Im Jahr 2024 wurde er in die zweite Förderstufe des Forums Dirigieren des Deutschen Musikrates aufgenommen, dessen Stipendiat er seit April 2022 ist.
Fernández Caravaca absolvierte sein Dirigierstudium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar unter der Betreuung von Nicolás Pasquet, Ekhart Wycik und Gregor Bühl. Im Rahmen seiner Ausbildung arbeitete er regelmäßig mit der Jenaer Philharmonie, der Staatskapelle Weimar, der Thüringer Philharmonie Gotha-Eisenach sowie der Filharmonie Hradec Králové zusammen. Im Studienjahr 2024/2025 war er Student des ersten postgradualen Dirigierstudiengangs an der Escuela Superior de Música „Reina Sofía“ in Madrid. Seine anfängliche Dirigentenausbildung entwickelte er bei Maestro Miguel Romea in Madrid und nahm vor Kurzem an Kursen und Meisterkursen mit Orchestern wie der NDR-Radiophilharmonie Hannover, den Nürnberger Symphonikern, der Deutschen Radio Philharmonie, den Niederrheinischen Sinfonikern und der Badischen Staatskapelle Karlsruhe teil, unter anderem bei Johannes Schlaefli, Cornelius Meister, Mark Rohde, Jonathan Darlington, Mikhel Kütson, Georg Fritzsch und Johannes Wildner.
Er begann seine musikalische Ausbildung als Bratschist im Alter von acht Jahren am CPM „Músico Ziryab“ in Córdoba und setzte sie am Real Conservatorio Superior de Música de Madrid fort, wo er sein Studium 2017 mit Auszeichnung abschloss. seine Ausbildung ergänzt er durch einen Masterstudiengang in Angewandter Musikwissenschaft an der Universität La Rioja, den er zwischen 2021 und 2024 absolvierte.





















